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Anwendung so wird richtig „gerattet”
Wurzelstöcke/Wurzelstubben „ratten” – eine völlig neue Arbeitstechnik
Anwendung/Bedienungsanleitung – so wird richtig gerattet!
Umsetzung der Rodungstechnik
Worauf es bei der Arbeit mit der WURZELRATTE® ankommt, zeigen die folgenden Punkte. Werden die Arbeitsschritte wie
empfohlen durchgeführt, wird das Entfernen (Ratten) von Wurzelstöcken/Wurzelstubben wesentlich erleichtert.
1a.)
Sicherer Stand des Baggers durch
Abstützen mit dem Schild; eventuell
auch z. B. an der Bordsteinkante abstützen.
1b.)
Nutzen Sie vorwiegend die Bewegung
der Löffelhydraulik; hier hat Ihr Bagger
die größte Kraft.
1c.)
Vermeiden Sie es, zu sehr die Bewegung
des Löffelstiels einzusetzen,
um den Bagger nicht an den Wurzelstock heranzuziehen. Setzen Sie diese beiden Kräfte etwa im Verhältnis 60:40 ein.
2.)
Erstes Ansetzen der Wurzelratte®
links am Wurzelstock oder am Wurzelanlauf.
Weniger ist mehr! Nicht zu
tief und nicht zu breit ansetzen. Kontinuierlich
das Holz von dieser Seite aus
abschaben.
3.)
Kontinuierliche Rodung des zentralen Wurzelstocks.
Nicht ständig von einer Stelle/Seite auf die andere Stelle/ Seite wechseln. Nicht zu viel Holz auf einmal ratten!
4.)
Durch die Kippbewegung wird der Bagger nicht hergezogen.
Die Losbrechkräfte der Löffelhydraulik sind am stärksten. So kann auch mit leichteren Baggern noch mit ausreichender Leistung gerattet werden.
5.)
Bei fortgeschrittener Rodung kann dazu übergegangen werden,
das Holz entlang seines natürlichen Faserverlaufs zu spalten.
6.)
Die WURZELRATTE® rutscht an einer schmalen Kante des Wurzelstocks zur Seite ab. Dann mit der hinteren Schneide der Schabklinge von oben auf den Wurzelstock aufsetzen. Mit einer Kippbewegung nach hinten vom Bagger weg werden die Fasern weggebrochen – nicht zu breit ansetzen!
7.)
Restliche und überstehende Holzfasern können mit der hinteren Schneide der Schabklinge vom Bagger weggedrückt werden.
8.)
Durchziehen der Wurzelratte® durch die Erde zum Absuchen des Standorts nach Wurzelstockresten und Seitenwurzeln. Das Verbleiben von Wurzelresten in tieferen Bodenschichten wird vermieden. Somit wird gleichzeitig eine Bodenlockerung erreicht.
9.)
Wurzeln, die sich unter Plattenbelägen, Bordsteinkanten usw. befinden, können mit der hinteren Schneide der Schabklinge und mit der Kippbewegung des Löffelzylinders vom Bagger weg abgeschabt und abgetrennt werden. Ein Herausreißen mit entsprechenden Schäden an Belägen kann dadurch vermieden werden.
10.)
Leichtes Säubern der Rodungsstelle durch Einsammeln der groben Rodungsstücke. Die Erde verbleibt weitgehend an der Rodungsstelle – Auffüllung ist oft nicht notwendig.
11.)
Das gesamte Rodungsmaterial kann mittels Anhängen des Bigbag an den Bagger auf einen Lkw geladen werden ohne Handarbeit.
12.)
Es können auch Sträucher, Hecken und Bodendecker samt Wurzelgeflecht ebenso effektiv gerodet werden.
Der detaillierte Bericht
zum Projekt unter:
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